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morbus_waldenstroem [17.08.2025 19:47] rogermorbus_waldenstroem [17.12.2025 21:06] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
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-Morbus Waldenström, benannt nach dem schwedischen Arzt **Jan Waldenström**, ist eine seltene Art von Lymphom (Krebs), die das Blut und auch Plasmazellen im Knochenmark betrifft. In Deutschland gibt es 4000-5000 Erkrankte.+Morbus Waldenström, benannt nach dem schwedischen Arzt **Jan Waldenström**, ist eine seltene Art von Lymphom (Krebs), die das Blut und auch Plasmazellen im Knochenmark betrifft. In Deutschland gibt es 4000-5000 Erkrankte.Nach einer neuen Studie von Prof. Buske und seinem Team ist die Zahl der Erkrankten in Deutschland aber viel höher. Es handelt sich um 7.000-10.000.
  
 Beim Morbus Waldenström vermehren sich bösartig veränderte (entartete, maligne) B-Lymphozyten vor allem im Knochenmark, aber auch in den Lymphozyten oder in der Milz. Im Gegensatz zu normalen B-Lymphozyten sind diese aber für die Immunabwehr untauglich und sammeln sich zudem immer weiter im Knochenmark sowie in den lymphatischen Organen an und verdrängen so die normale Blutbildung. In der Folge werden immer weniger gesunde Blutzellen gebildet. So werden ihre Aufgaben innerhalb des Körpers, wie beispielsweise die Immunabwehr, zunehmend weniger verrichtet, sodass Erkrankte anfälliger für Infektionen werden. Kennzeichnend für den Morbus Waldenström ist, dass die bösartigen B-Lymphozyten außerdem unkontrolliert große Mengen des Antikörpers Immunglobulin M (IgM) produzieren, die nicht funktionsfähig sind. Medizinisch wird dies monoklonale Gammopathie genannt. Beim Morbus Waldenström vermehren sich bösartig veränderte (entartete, maligne) B-Lymphozyten vor allem im Knochenmark, aber auch in den Lymphozyten oder in der Milz. Im Gegensatz zu normalen B-Lymphozyten sind diese aber für die Immunabwehr untauglich und sammeln sich zudem immer weiter im Knochenmark sowie in den lymphatischen Organen an und verdrängen so die normale Blutbildung. In der Folge werden immer weniger gesunde Blutzellen gebildet. So werden ihre Aufgaben innerhalb des Körpers, wie beispielsweise die Immunabwehr, zunehmend weniger verrichtet, sodass Erkrankte anfälliger für Infektionen werden. Kennzeichnend für den Morbus Waldenström ist, dass die bösartigen B-Lymphozyten außerdem unkontrolliert große Mengen des Antikörpers Immunglobulin M (IgM) produzieren, die nicht funktionsfähig sind. Medizinisch wird dies monoklonale Gammopathie genannt.
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